Gemeinsam etwas für Kaarst bewegen: in der ISG kann jeder mitmachen

Sie geht in das 21. Jahr ihres Bestehens: Die Immobilien- und Standortgemeinschaft Kaarst Mitte e.V. – kurz ISG.

Bei der Jahreshauptversammlung Ende November zog der Vorsitzende Michael Schreinermacher eine positive Gesamtbilanz der vergangenen zwölf Monate: Die Veranstaltungen unter Beteiligung der ISG – Kaarster Sternstunden, Ostermarkt und Maimarkt – sowie die Unterstützung bei Kaarst Total – seien erfolgreich abgelaufen, so Schreinermacher. Die Situation der Gewerbetreibenden in Kaarst sei gut, es gebe im Ortskern kaum Leerstände, „das ist in den Städten im Umkreis oft viel schlimmer“, so Schreinermacher. „Diese Veranstaltungen sind für den Ort extrem wichtig“, ergänzte Vorstandsmitglied Christian Bremer.

Mehr Aufmerksamkeit erwünscht

Allerdings waren sich die Anwesenden einig, dass sie sich mehr Aufmerksamkeit für andere Aktivitäten der ISG wünschen: So hat der Verein die bunten Blumentöpfe XXL für den Ortskern beschafft und Vereinsmitglieder engagieren sich ehrenamtlich in der Bepflanzung und Pflege der Töpfe. Ebenso hat die ISG 20 Stern-Elemente für die Weihnachtsbeleuchtung im Ortskern gekauft und kümmert sich darum, dass diese aufgehängt werden – unterstützt von den Stadtwerken Kaarst. „Die sind superschön“, lobte Michael Schreinermacher. Es sei für alle Unternehmer in der Stadt wichtig, dass die Kunden/-innen im Ort bleiben.

Offen für alle

Ein weiteres Anliegen: Die ISG wünscht sich mehr Mitglieder: „Unsere Innenstadt lebt von Gemeinschaft und Engagement. Wir sind auf einem guten Weg. Aber wir brauchen mehr Mitstreiter“, so Michael Schreinermacher. Die ISG hat ein offenes Mitgliedschaftskonzept entwickelt: Jeder kann Mitglied werden, „wir sind ein Zusammenschluss von Geschäftsinhabern, Gewerbetreibenden, Selbstständigen und Eigentümern“, betont der Vorsitzende.

Aber auch Fördermitglieder aus der Bürgerschaft sind herzlich eingeladen, sich als Fördermitglied anzumelden: „Auch über eine Fördermitgliedschaft kann man sich in die Diskussionen und Abstimmungen einbringen. Wir freuen uns über alle Aktiven, die mitmachen möchten. Das ist vielleicht auch für engagierte Menschen interessant, die sich nicht in die politischen Strukturen wie Parteien oder Rat einbringen, sondern eine politische Neutralität beibehalten wollen“, erklärt Michael Schreinermacher. Denn die Anbindung an die Verwaltung und der Austausch mit ihr sind trotzdem gegeben: Der Kaarster Wirtschaftsförderer Felix Hemmer bringt sich als Bindeglied zur Stadtverwaltung in den Vorstand ein.

Die Jahresbeiträge sind je nach Lage im Ortskern gestaffelt, eine Fördermitgliedschaft ist mit 50 Euro noch geringer. „Jede Unterstützung zählt und wirkt. Eine starke Stadt braucht starke Partner“, betont die ISG. Infos für Interessenten/-innen gibt es bei Heike Schäfer (städtisches Stadtmarketing) oder auf www.isg-kaarst-mitte.de

Gemeinsam für eine lebendige Innenstadt und ein starkes, attraktives und zukunftsfähiges Kaarst.

Meerbuscher Autorin und die KI… SoulToCode

Sie hat ein Buch über Nähe, Verantwortung und Urteilskraft im Dialog mit Künstlicher Intelligenz geschrieben – die Meerbuscher Schriftstellerin Caroline Battel.

Ihr Ansatz: Künstliche Intelligenz wird zunehmend dialogisch genutzt. Menschen sprechen mit Systemen, stellen Fragen, bleiben im Austausch. Mit „SoulToCode“ legt Caroline Battel eine persönliche und zugleich gesellschaftliche Bestandsaufnahme dieses Moments vor. Ihr Buch dokumentiert einen Selbstversuch im Dialog mit KI und fragt, was diese neue Form der Interaktion mit uns macht. Battel beginnt den Austausch ohne technisches Ziel oder optimierte Fragestellungen. Gerade dieser alltagsnahe Zugang macht sichtbar, wie schnell eine emotionale Nähe entstehen kann – und wie wenig reflektiert dieser Prozess häufig verläuft. SoulToCode versteht sich als Einladung zur bewussten Auseinandersetzung mit einer Technologie, die längst Teil unserer Kommunikationskultur ist. Im Zentrum des Buches stehen Fragen nach Verantwortung, Urteilskraft und Begleitung. Was bedeutet es, wenn Systeme antworten, ohne zu fühlen? Wie verändert sich kritisches Denken, wenn KI als dialogisches Gegenüber wahrgenommen wird? Und welche Rolle spielen Erwachsene in einer Welt, in der Kinder und Jugendliche selbstverständlich mit diesen Systemen aufwachsen?

Drei Thesen zur gesellschaftlichen Weichenstellung durch KI:

Verstehen ist Voraussetzung für Selbstbestimmung: Wer die Mechanismen von KI nicht versteht, überlässt zentrale Zukunftsfragen fremden Systemen. KI-Kompetenz wird zur Grundlage gesellschaftlicher Mündigkeit. Nähe ohne Verantwortung ist ein Risiko: Sprachmodelle erzeugen eine Vertrautheit, die kritische Distanz untergraben kann. Diese emotionale Projektion ist keine Randerscheinung, sondern eine strukturelle Herausforderung für Autonomie und Urteilskraft.

Begleitung statt Rückzug: Kinder wachsen in einer Welt dialogischer Maschinen auf. Verbote oder Ignoranz greifen zu kurz – gefragt ist eine aktive, reflektierte Begleitung, die menschliche Urteilskraft stärkt. „KI ist da und wird bleiben. Wir stehen an einem Wendepunkt, an dem wir jetzt die Weichen stellen müssen. Die Frage ist nicht, ob wir sie nutzen, sondern wie wir als Gesellschaft mutig, menschlich und verantwortungsbewusst damit umgehen“, so Caroline Battel.

Titel: SoulToCode Untertitel: Ein Gegenüber ohne Herz – wie KI uns trotzdem berührt

Bild Autorin Caroline Battel

Unsere Erscheinungsdaten 2026

WAS IST LOS? IN KAARST

Ausgabe 1-2026 Anzeigenschluss: 03.01.2026 Erscheinung: 28.01.2026
Ausgabe 2-2026 Anzeigenschluss: 27.02.2026 Erscheinung: 25.03.2026
Ausgabe 3-2026 Anzeigenschluss: 23.04.2026 Erscheinung: 20.05.2026
Ausgabe 4-2026 Anzeigenschluss: 18.06.2026 Erscheinung: 15.07.2026
Ausgabe 5-2026 Anzeigenschluss: 06.08.2026 Erscheinung: 02.09.2026
Ausgabe 6-2026 Anzeigenschluss: 28.10.2026 Erscheinung: 25.11.2026

Unsere Erscheinungsdaten 2026

WAS IST LOS? IN MEERBUSCH

Ausgabe 1-2026 Anzeigenschluss: 14.01.2026 Erscheinung: 11.02.2026
Ausgabe 2-2026 Anzeigenschluss: 19.03.2026 Erscheinung: 16.04.2026
Ausgabe 3-2026 Anzeigenschluss: 21.05.2026 Erscheinung: 17.06.2026
Ausgabe 4-2026 Anzeigenschluss: 08.07.2026 Erscheinung: 05.08.2026
Ausgabe 5-2026 Anzeigenschluss: 09.09.2026 Erscheinung: 07.10.2026
Ausgabe 6-2026 Anzeigenschluss: 05.11.2026 Erscheinung: 02.12.2026

Unsere Erscheinungsdaten 2026

WAS IST LOS? IN WILLICH

Ausgabe 1-2026 Anzeigenschluss: 30.01.2026 Erscheinung: 25.02.2026
Ausgabe 2-2026 Anzeigenschluss: 01.04.2026 Erscheinung: 29.04.2026
Ausgabe 3-2026 Anzeigenschluss: 05.06.2026 Erscheinung: 30.06.2026
Ausgabe 4-2026 Anzeigenschluss: 22.07.2026 Erscheinung: 19.08.2026
Ausgabe 5-2026 Anzeigenschluss: 17.09.2026 Erscheinung: 14.10.2026
Ausgabe 6-2026 Anzeigenschluss: 11.11.2026 Erscheinung: 09.12.2026

Handwerk IN WILLICH

Gestalten mit Glas: Glasdesign Dirkx

„Glas ist vielseitig einsetzbar – es ist viel mehr als Fenster und Spiegel“: Seit 2013 ist Sebastian Dirkx mit seinem Handwerks-Meisterbetrieb „Glasdesign Dirkx“ in Willich selbstständig.

Seinen Beruf hat der 35-Jährige mit einem kleinen Schlenker gewählt: „Ich wollte immer einen Beruf im Handwerk und habe ein Praktikum in einer Schreinerei gemacht. Dann habe ich aber eine Glaserei in Kempen als Lehrbetrieb gefunden und bin direkt als Geselle übernommen worden“, schildert er seine beruflichen Anfänge. Sein damaliger Meister habe ihn dazu bewogen, den Meisterbrief zu machen, den er mit 22 Jahren (2009) erhielt. Dazu machte Sebastian Dirkx noch einen Abschluss als Betriebswirt und sammelte Erfahrungen bei anderen Arbeitgebern, bis er dann umfassend auf die Selbstständigkeit vorbereitet war. Mit seinem Team – Geselle und eine Hilfskraft – bietet er vor allem Glasarbeiten im Innenausbau an. Dazu gehört die ganze Bandbreite der Neuverglasungen, aber auch Reparaturarbeiten etwa nach Glasbruch oder wenn Scheiben blind werden.

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